Einfache Pflanzen zum Vermehren im Wasser | Verdeia

Stecklinge machen bedeutet, seine Pflanzen kostenlos zu vermehren – ein abgeschnittener Stängel, ein Glas Wasser, ein paar Wochen Geduld, und eine neue Pflanze mit eigenen Wurzeln entsteht. Es ist auch eines der süchtig machendsten Vergnügen beim Indoor-Gärtnern: Hat man den ersten Pothos-Steckling erfolgreich bewurzelt, möchte man alles stecken, was einem in die Hände fällt. Diese Auswahl vereint die Arten, die fast immer Wurzeln schlagen.
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Stecklinge zu ziehen bedeutet, seine Pflanzen kostenlos zu vermehren – ein abgeschnittener Stängel, ein Glas das Wasser, ein paar Wochen Geduld, und eine neue Pflanze entsteht mit eigenen Wurzeln. Es ist auch eines der süchtig machendsten Vergnügen beim Indoor-Gärtnern: Hat man den ersten Pothos-Steckling erfolgreich gezogen, möchte man alles bewurzeln lassen, was einem in die Quere kommt. Diese Auswahl vereint die am einfachsten zu bewurzelnden Arten, die fast immer Wurzeln schlagen.

Pothos und Scindapsus: die Könige des Bewurzelns im Wasser

Der Pothos (Epipremnum) ist die weltweit am einfachsten zu bewurzelnde Pflanze. Schneiden Sie einen Stängel direkt unter einem Knoten ab (die kleine Beule, von der die Luftwurzeln ausgehen), tauchen Sie ihn in ein Glas das Wasser, und weiße Wurzeln erscheinen in 7 bis 10 Tagen. Der goldene Golden Pothos, der marmorierte Marble Queen, der panaschierte N'Joy und der silberne Scindapsus pictus lassen sich alle mit nahezu perfekter Erfolgsquote bewurzeln. Das Lot Surprise 6 Epipremnum bietet sechs verschiedene Sorten zum Bewurzeln – ideal, um mit nur einem Kauf eine ganze Sammlung anzulegen. Der komplette Stecklings-Guide erklärt jeden Schritt mit präzisen Handgriffen für den Erfolg.

Tradescantia und Callisia: Wurzeln in 5 Tagen

Die Tradescantia sind die Pflanzen, die am schnellsten Wurzeln schlagen – manchmal in weniger als einer Woche im Wasser. Die violette Zebrina Purpusii, die goldene Yellow Hill, die rosa Brightness und die panaschierte Sweetness bilden an jedem Stängelknoten Wurzeln. Die Callisia (Repens, Rosato, Turtle) machen es genauso: Jeder Stängelabschnitt, der auf feuchte Erde gelegt wird, bewurzelt spontan. Die pflegeleichten Pflanzen umfassen viele Arten, die sich ebenso leicht bewurzeln lassen – ideal, um Stecklinge an Freunde zu verschenken – ein Stängel im kleinen Topf reicht.

Philodendron: elegantes Bewurzeln

Der Philodendron scandens (Herz-Liane) und der Philodendron Brasil bewurzeln genau wie Pothos – ein Stängel, der unter einem Knoten im Wasser abgeschnitten wird. Der Philodendron micans (Samt) mit seinen bronze irisierenden Blättern liefert besonders schöne Stecklinge. Der Philodendron Birkin bewurzelt ebenfalls, allerdings etwas langsamer. Der Philodendron Imperial Green und der Philodendron Imperial Red bewurzeln, indem man einen Stängel mit Knoten und Blatt abschneidet – die Ergebnisse brauchen 3 bis 4 Wochen, aber die Erfolgsquote bleibt hoch.

Pilea und Chlorophytum: Pflanzen, die sich selbst bewurzeln

Der Pilea peperomioides (Glückstaler) wird nicht klassisch bewurzelt – er bildet spontan Ableger an seiner Basis, Mini-Pflanzen mit eigenen Wurzeln, die man einfach abtrennen und umtopfen kann. Eine Mutterpflanze kann 5 bis 10 Ableger pro Jahr produzieren. Der Pilea Mojito und der Pilea Sugar machen das genauso. Das Chlorophytum (Grünlilie) bildet Ausläufer, an deren Ende bereits bewurzelte Pflänzchen wachsen – man schneidet sie ab und legt sie auf Erde, um sofort eine neue Pflanze zu erhalten. Die Pilea sind wahrscheinlich die großzügigsten Pflanzen im Katalog, wenn es um Vermehrung geht.

Monstera und Begonia: spektakuläre Stecklinge

Der Monstera adansonii lässt sich leicht im Wasser bewurzeln – seine Knoten bilden schnell Luftwurzeln. Der Monstera deliciosa wird auf die gleiche Weise bewurzelt, aber die Stecklinge sind größer und beeindruckender: Ein einziges fenestriertes Blatt in einer transparenten Vase ist während der Bewurzelung ein dekoratives Objekt für sich. Der Begonia maculata (Engelsflügel) wird bewurzelt, indem man einen Stängel unter einem Knoten abschneidet – die Wurzeln erscheinen in 2 bis 3 Wochen im Wasser, und jeder Steckling reproduziert das silberne Punktmuster der Mutterpflanze.

Ceropegia und Syngonium: hängende Pflanzen bewurzeln

Die Ceropegia woodii (Herzkette) wird auf zwei Arten bewurzelt: indem man einen Stängelabschnitt auf feuchte Erde legt (die Knoten bilden Wurzeln bei Kontakt mit dem Substrat, wie der Gelbe-Blätter-Guide erklärt, falls der Steckling Stress zeigt), oder indem man ein Segment mit einem Luftknollchen abschneidet und direkt einpflanzt. Die Syngonium (Arrow, Neon, Pixie, Golden) bewurzeln im Wasser wie Pothos – ein Stängel mit Knoten reicht. Die hängenden Pflanzen sind meist am einfachsten zu bewurzeln, da ihre langen Stängel viele Schnittstellen bieten.

Sukkulenten und epiphytische Kakteen: trockenes Bewurzeln

Der Senecio herreianus (Perlenkette) und der Senecio scaposus werden bewurzelt, indem man einen Stängelabschnitt auf trockenes, gut durchlässiges Substrat legt – nicht ins Wasser. Der Rhipsalis und der Hatiora (Korallenkaktus) werden bewurzelt, indem man ein Segment abbricht und es 24 Stunden trocknen lässt, bevor man es einpflanzt. Der Ficus elastica (Robusta, Abidjan) wird mit einem Blatt und einem Stängelabschnitt bewurzelt – der Steckling braucht länger (6 bis 8 Wochen), aber das Ergebnis ist eine robuste und kräftige Pflanze. Die originellen und seltenen Pflanzen wie das Epipremnum pinnatum Albo Variegata werden ebenfalls bewurzelt, mit einem spektakulären Mehrwert: Jeder panaschierte Steckling ist einzigartig.